Die letzte “Pflicht”-Station auf meiner Reiseroute ist erreicht.
INDIEN …
… vielmehr ein kleiner Teil eines Landes voller Gegensätze und Extreme interessiert mich im Moment besonders – in 7 Tagen beginnt das Holi-Festival.
Arm und reich – kalt und heiß – verbinden mehr als 1,4 Milliarden Menschen untereinander.
Meine emotionalen Akkus sind nach Neuseeland noch längst nicht gefüllt.
Da sich mein erster Flug von Auckland nach Hongkong verspätet, löst es eine Kettenreaktion aus, welche mich erst nach mehr als 25 Stunden im Hotel in Neu-Delhi ankommen lässt. Meine Uhr zeigt 2:34 Uhr am frühen Morgen. Ich bin platt …
Mein erster “richtiger” Tag in Neu-Delhi wird also eigentlich mein zweiter und dieser beginnt mit einem HALLELUJAH der besonderen Art.
Auf der Suche nach einem leckeren Cappuccino zieht es mich kurz nach Sonnenaufgang aus meiner Seitenstraße in eine der beiden Hauptstraßen.
Das Leben ist hier bereits in vollem Gange. In der Morgensonne erstrahlen sowohl Passanten als auch Tiere und Rikschas in einem atemberaubenden Farbenspiel …
Ich sitze, stehe, springe am Straßenrand umher und sauge diesen Moment in mich auf. Zum Glück habe ich die kleine Kamera dabei, denn Foto Nr. 3 – Radfahrer mit Hund – wird zum BESTEN Shot meiner Zeit in Indien !!!
Ich bin jetzt so richtig neugierig, welche Einblicke diese Mega-Metropole mir “um die Ecke” bietet.
Bequeme Schuhe an und los …
Foto 02 – ich liebe indisches Essen und entdecke so manche neue Leckerei.
Einblick in die Gasse meines Hotels (ca. 500m vom Hauptbahnhof entfernt).
“Breite Ausführung” – es geht deutlich schmaler …
Der Verkehr in Neu Delhi (und ganz Indien) lässt sich einfach zusammenfassen = kontrolliertes Chaos.
Jeder fährt wo er will und wie er will – Einbahnstraßen Schilder existieren zwar, jedoch braucht sich nicht jeder daran zu halten.
—> Nachdem ich eine 100m-Abkürzung im TukTuk auf einer 4-spurigen Einbahnstraße gegen die Fahrtrichtung !!! überlebt habe, stelle ich überraschend fest:
JEDER passt auf den anderen auf und NIEMAND hat hier zwingend Vorfahrt.
Foto 03: Obdachlose auf der Straße überraschen mich hier nicht wirklich
Foto 04: ACHTUNG:
“Tourist Information” – wer eigenständig durch das Land reisen möchte, sollte sich sehr gut im Vorfeld informieren, welche Agenturen verlässlich ihre Buchungen auch durchführen.
Beobachte den Strom der Menschenmassen und schwimme einfach mit …
Als meine VISA-Debit Karte (Anfang November in Santiago de Chile) gesperrt wurde, war ich noch recht gelassen. Schließlich hatte die Ersatzkarte auf dem Smartphone bestens funktioniert (L.A. + Sydney + 2 Monate Neuseeland).
Nun wurde leider meine “richtige” VISA-Karte gesperrt. ( Zwingend notwendig um Bargeld am ATM abzuheben !!! )
Am ersten Tag versuchte ich in Neu-Delhi in 3 Banken Geld abzuheben, denn bargeldloses Bezahlen ist in Indien erst auf dem Vormarsch und in ländlichen Gebieten nicht vorhanden.
Was für ein ZUFALL ???
—> keine 24h nach meiner Landung und dem Versuch am ATM Geld abzuheben –
ich bekam ein mulmiges Gefühl —> wie komme ich jetzt an Bargeld ???
Zum Glück durfte ich mit der gesperrten Karte noch für 30 Tage am ATM Geld abheben.
(Online-Zahlung war ja bereits gesperrt !!!)
Die neue VISA-Karte kam wieder pünktlich nach 5 Tagen zu Hause in Deutschland an. Aber wie findet sie nun ihren etwas über 6000 KM langen Weg zu mir nach Asien ???
Schließlich will ich nach INDIEN noch eine Weile in Asien bleiben …
Der imposante Blick entlang der Prachtstraße auf das Innenministerium von Indien bedarf eines genaueren Blickes (FOTO 02) …
Die Affen werden auf meiner Reise zu einem ständigen “Begleiter” – egal wo ich hin gehe – sie sind schon da … ;-)
Foto 03 – Hui , ich bin wohl gerade an einem Foto-Selfi-Spot !!!
—> einmal um 180 Grad gedreht geht es direkt zum nächsten “Hingucker” …
Das Kriegsdenkmal erinnert an die fast 75.000 gefallenen Soldaten währende des 1. Weltkriegs.
Im Licht der immer tiefer stehenden Sonne werden hier Unmengen an Portrait- und Gruppenfotos gemacht.
Hier fällt mir zum ersten Mal auf – die Anzahl an Männern liegt um ein vielfaches über dem der Frauen …
Die Grabstätte des Mogulkaisers Humayun aus dem 16. Jhd. ist besonders im Licht der untergehenden Sonne (m)ein Traum. Der hier in großem Umfang verwendete rote Sandstein hat sicherlich dazu beigetragen, dass die UNESCO ihm bereits im Jahre 1993 den Titel Weltkulturerbe gab.
Die umliegenden Gärten werden teilweise von riesigen Bäumen gesäumt, die während der Mittagssonne einen wohltuenden Schatten spenden.
Foto 02 – (Aufgang) + Foto 03 – (oberen Ebene)
Foto 05 – Sunset – auf dem Weg zum Akshardham Tempel
Der Akshardham Hindu-Tempel wurde erst vor einigen Jahren fertiggestellt und vereint traditionelle und moderne hinduistische Kultur und Architektur in einem Komplex größeren Ausmaßes.
Leider komme ich heute etwas zu spät – aber bei meinem nächsten Besuch werde ich mir einen ganzen Tag Zeit nehmen …
Foto 02 – Das Red Fort im Stadtzentrum bildet meinen heutigen Abschluss – im Licht der Scheinwerfer viel schöner als in der glühenden Mittagssonne.
… so lässt sich die Wanderung durch die Altstadt Neu-Delhis mit unzähligen Märkten, Essensständen und Tempeln am Treffendsten beschreiben.
Rikscha-Fahrer sind hierbei keine Touristenattraktion, sondern gehören zum “Stadtbild” dazu und werden zum ständigen Begleitern auf meiner gesamten Reise …
Die Altstadt auf eigene Faust zu erkunden, ist absolut machbar – allerdings bedaure ich meine gebuchte Tour mit “Walking Guru of Old Delhi” absolut nicht.
Foto 02 – Ritesh steckt hinter dem Namen und spricht hervorragend englisch.
Er schenkt unserer 4-köpfigen Gruppe spannende Geschichten zu den Religionen, Traditionen und historischen Zusammenhänge Indiens.
Foto 03 – Zahlreiche Shops reihen sich hier inklusive ihrer Auslagen aneinander und die Gassen werden je weiter unsere Tour fortschreitet zusehends schmaler.
Rikschas und Motorroller finden immer und überall ihren Weg !!!
Der Fluss der Menschenmassen bringt mich überraschend schnell durch die unterschiedlichsten Marktbereiche der Altstadt.
Ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus …
- Arbeiter mit Werkzeugen aus dem letzten Jahrhundert,
- ein Netz aus Stromleitungen über uns – egal wohin man schaut …
- Träger mit riesigen Paketen auf ihren Schultern bzw. Rikschas …
- filigraner Schmuck, prunkvolle Saris und Gewänder und ihre Schneider(innen)
- Pulververkäufer für das anstehende Holi-Festival
Vielfalt pur !!!
Einfach nur wunderschön …
Gurdwara Sis Ganj Sahib ist ein Sikh-Schrein in Gedenken an den 9. Sikh Guru Tegh Bahadur (der vor knapp 350 Jahren) an dieser Stelle enthauptet wurde.
Die meisten der weltweit über 30 Millionen Sikhs leben im Bundesstaat Punjab.
Ihre Lehre betont die Gleichheit aller Menschen, ehrliche Arbeit und das Teilen mit anderen Menschen.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich im Erdgeschoss eine riesige Suppenküche für Bedürftige befindet.
Während die Fotos 1-3 einen Einblick in die Suppenküche geben, kann man freiwilligen Helfern und Touristen bei der Essenzubereitung über die Schulter schauen (Foto 4 & 5).
Foto 6 – Gebetsaltar in einem weiteren Tempel
Der Gewürzmarkt bildet den “scharfen” Abschluss unserer Tour.
Die Luft ist gefüllt von einem Mix an Gerüchen und …
… ich weiß nicht, wie oft wir vier hier niesen müssen … ;-)
Foto 2 – feurige Chilischoten in größerer Stückzahl
Foto 3 – Glücklich – endlich wieder “frische” Luft …
Die Religion spielt in Indien für die 1,457 Mrd. Einwohner (Stand: 2025) eine sehr bedeutende Rolle.
Ca. 80 % von ihnen gehören dem hinduistischen Glauben an und feiern einmal im Jahr das “Fest der Farben” (Holi-Festival). Es ist eines der ältesten, wichtigsten und bei vielen Volksschichten populärste Fest in Indien.
Das Ernte- und Fruchtbarkeitsfest wird in zahlreichen Städten im ganzen Land als Start in den Frühling (sogar über mehrere Tage) besonders ausgelassen gefeiert.
Auf meinem Wege von Delhi ca. 200km in den Süden nach Agra (Taj Mahal) liegt auf 3/4 der Strecke (nicht zufällig) die Stadt Vrindavan (70.000 Einwohner). Zusammen mit Mathura gehören sie während des Holi-Festivals zu den meist besuchten Orten Indiens.
Der Hinduismus beherbergt ein Vielzahl an Gottheiten (z.B.: Brahma (Schöpfer), Vishnu (Bewahrer) und Shiva (Zerstörer/Erneuerer))
und
—> KRISHNA (die 8. Inkarnation von VISHNU).
KRISHNA wird über die Weiten des Hinduismus hinaus verehrt und ist bereits zu einem kulturellen Phänomen geworden (“Hare Krishna”).
In Mathura geboren, verbrachte Krishna einen Großteil seiner Jugend hier in VRINDAVAN.
Wie in fast jedem Ort Indiens gehört der Besuch eines Tempels zum Lebensalltag dazu.
Natürlich finde ich hier viele davon und weiß zu Beginn überhaupt nicht, wo die “Party” abgeht …
In dieser “Holi-Woche” werden sie von besonders vielen Menschen zu den unterschiedlichsten Zeiten besucht. (Foto 02 + 03 = Prem Mandir Tempel)
Viele Menschen beobachte ich dabei, wie sie sich an großen Essensausgaben in einer Reihe anstellen und ohne Bezahlung ein Mahlzeit bekommen. (Foto 04)
In Vrindavan heißt die tägliche Lebensmittelspende an Bedürftige – Seva.´
Sie wird oft als die größte Spende betrachtet, da sie gleichbedeutend damit ist, sie Gott selbst darzubringen.
Ein ganz normaler Morgen mit den “üblichen Verdächtigen” …
Tiere gehören in Indien zum täglichen Alltagsbild – allerdings sollte man als Brillenträger besonders aufpassen.
Insbesondere Rhesusmakaken haben sich an uns Menschen hervorragend angepasst und geben gestohlene Brillen, Handys und andere glänzende Gegenstände erst wieder frei, wenn sie im Tausch Mango-Saft, Früchte oder Kekse dafür zurück bekommen.
CLEVER …
Ich entgehe nur knapp einem dieser Szenarios, als ich mit hundert anderen Menschen in einer Mega-Schlange zu einem Tempel anstehe. Blitzschnell gibt ein Mann, der hinter mir steht, dem Affen einen Klapps, als er mein linkes Brillenglas bereits in der Hand hat.
Meine Gleitsichtbrille wäre sonst weg gewesen – vielleicht für immer …
Foto 02 + 03 spiegelt die Stimmung vortrefflich wieder – ALLE sind ausgelassen und feiern von früh bis spät …
Dia-Show Nr.1:
Meistens wird man freundlich gefragt, bevor das Farbpulver angeflogen kommt.
Dia-Show Nr.2:
Farben-Shopping, Anstehen, Shopping und Fuhrpark-Parkplatz
Dia-Show Nr.3:
Wenn die Straßen PINK werden …
Wer hier durchfahren muss, wird frisch eingefärbt – welch ein Spaß. (für manche) …
Dia-Show Nr.4:
Kinder, Jugendliche und Erwachsene feiern hier gemeinsam, es gibt keine Altersgrenze.
Wer nicht “erwischt” werden möchte, muss eine der Nebenstraßen benutzen.
Typische Warteschlange zu einem bedeutenden Tempel –
zum Glück habe ich viel Zeit mitgebracht …
Foto 02 – unzählige Selfie-Maker in den Tempeln
Foto 03 – ich schließe mich den Selfie-Liebhabern an
Shri Banke Bihari Tempel
Einer der wichtigsten “Holi-Tempel” hier in Vrindavan.
Ich werde zu einem Teil der Menschenmasse, die hier durch den Tempel “geschoben” wird.
Die Luft ist gefüllt von Gesängen, Musik und ein Mix an Menschen-Gemurmel.
Stimmung??? = unbeschreiblich!!!
Tempel darf man in Indien nur barfuß betreten.
Bei Hunderten von Besuchern in der Stunde entwickelt sich die Suche nach seinen eigenen Sandalen zu einer Art “Sport” (Foto 02 + 03)
Jipiii – nach ein paar Minuten werde ich tatsächlich noch fündig.
Shri Shri Krishna Tempel
Ein wunderschöner, leuchtender “Marmor-Tempel” strahlt im Zentrum Vrindavans.
Hier sind Farben im Tempel NICHT erlaubt und auch der Eintritt läuft geordneter ab.
Schuhe bzw. Sandalen werden in nummerierten Fächern verstaut, vergleichbar mit einer Theater-Garderobe für Mäntel und Jacken.
Im Innenhof herrscht eine wundervolle Stimmung, gefüllt mit Gesang, Musik und Menschen unterschiedlichster Herkunft. Ich treffe zahlreiche “westliche” Urlauber als auch indische Gruppen, die hunderte von Kilometern angereist sind (Foto 02).
Ich sitze zur “blauen Stunde” sicherlich eine dreiviertel Stunde seitlich im ersten Innenhof auf dem Boden und beobachte das Geschehen. Dabei kommt eine Gruppe (Foto 03) —> neugieriger Novizen eines Klosters ??? auf mich zu. Sie sind besonders an meinen Kameras interessiert. Als ich ihnen Einblicke auf die fertigen Fotos auf dem Display gebe, bricht so langsam das “Eis” unserer nonverbalen Kommunikation –
denn niemand von ihnen spricht auch nur ein Wort englisch.
“Blaue Stunde” …
Da es im Shri Shri Krishna Tempel “fotografisch” recht eng zu geht, kann ich diese Schönheit nur verzerrt wiedergeben …
Für mich bleibt dieser Abend (Foto 02) als einer der Magischsten in Erinnerung – einfach nur WOW !!!
Ein Grabmal für die große Liebe.
Nach den Menschenmassen der letzten Tage bin ich positiv überrascht, als ich nach der knapp einstündigen Fahrt (ca. 65km) in Agra (unweit des Taj Mahal) mit meinem Privatfahrer ankomme.
Da sich mein “geistig-emotionaler” Akku noch längst nicht erholt hat, entscheide ich mich, den Rest meiner Ziele in Rajasthan auf die “leichte” Art zu bereisen.
—> Fahrer + Fahrzeug + Unterkünfte = im Voraus fix gebucht.
Nach knapp 6 Monaten “on tour” tut es so gut, dass ich mich mal um nichts kümmern muss …
Genießen pur – steht heute auf dem Plan:
Deshalb darf der Besuch eines der 7 Weltwunder nicht fehlen.
Innerhalb von knapp 2 Jahrzehnten ließ der Großmogul Shah Jahan dieses architektonische Meisterwerk in Erinnerung an seine im Jahr 1631 verstorbene große Liebe – Mumtaz Mahal errichten.
Eine Steintafel bringt mich urplötzlich wieder “runter” (von meinem Foto-Doku-Tripp) …
—> “Im Inneren des Mausoleums ist Fotografieren verboten!”
Ich respektiere es natürlich und bemerke wieder mal … weniger ist manchmal mehr –
Genieße den Moment im HIER und JETZT und lass die Kamera stecken !!!
Auf dem weitläufigen Gelände finde ich ein paar nette Fleckchen, die nicht zu den “Selfie-Hot-Spots” gehören und genieße auf meine Weise … (Foto 02) —> die Ausmaße des Bauwerks lassen sich hier besonders gut erkennen.
Unglaublich – für das Foto Nr.03 benötige ich mehr als 10 Minuten.
Nur für einen kurzen Moment posiert NIEMAND am “Selfie-Rand” des Wasserbeckens …
Mein Lieblingsplatz !!!
Abschließend muss ich unbedingt erwähnen:
Bei meinem nächsten Besuch werde ich für 1-2 Nächte nach Agra kommen.
Denn das Taj Mahal öffnet seine Tore bereits 1 Stunde VOR Sonnenaufgang !!!
—> Muss ich unbedingt noch einmal sehen (mit viel weniger Menschen …) !
Willkommen in der rosaroten Stadt (Pink City).
Erst vor 300 Jahren gegründet, entwickelte sie sich zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum und repräsentiert mit knapp 3 Millionen Einwohnern die Hauptstadt Rajasthans.
Hier gibt es so vieles zu entdecken (Paläste, Forts, das Zentrum der Sari-Produktion) …
Mit der Ankunft im kleinen aber feinen Hotel (Foto 01 – links) spüre ich die Gemütlichkeit und Gastfreundschaft der Rajasthani.
Die knapp 3km abseits des Zentrums sind spürbar – einfach nur Stille …
Beim leckeren Abendessen muss ich unweigerlich an das indische “Jaipur”-Restaurant in Freiburg (Gerberau) denken. Die Bilder an den Wänden, der Duft in der Luft und die leckeren Speisen bilden eine 1:1 Kopie meines Hotels ab. (als hätten sie sich abgesprochen …)
Als ich später das mittlere Begrüßungs-Foto (Foto 01 – Mitte) genauer betrachte, stelle ich bei der Recherche fest, dass selbst die indischen Herren-Turbane in ihrer Form und Art den gesellschaftlichen Stand wieder spiegeln. (Foto hinten links an der Wand: Prinz Manvendra Singh Gohil)
—> Überraschung: Dieser indische Prinz ist der erste offen homosexuelle Prinz,
der sich für die LGBTQ-Rechte hier einsetzt !!!
Foto 03 – Spaziergang am späten Nachmittag aus dem Stadtzentrum zurück ins Hotel – zum Glück habe ich aus Kanada noch ein paar Halstücher im Gepäck …
… liegt natürlich mitten im Herzen von Jaipur.
Zahlreiche Gebäude (mit Ausstellungen), Innenhöfe, und Tore lassen die Besucher hinein strömen.
Hier lohnt es sich, nach Kombi-Tickets Ausschau zu halten. So kann ich mehrere Highlights der Stadt mit nur einem Ticket UND ohne mehrmaliges Anstellen, besuchen.
Bereits am frühen Morgen treffe ich hier 2 Mönche aus Tibet (Foto 01 & 02). Beide sind technikbegeistert und wollen unbedingt ein Selfie mit mir – am liebsten mit meiner Kamera … ;-)
Im Laufe des Gesprächs stellt sich heraus, dass beide ebenso das Reisen lieben und bereits vielen Ländern Asiens einen Besuch abgestattet haben.
Der linke Mönch (habe leider seinen Namen vergessen) hat auch seine Drohne immer auf Reisen dabei …
Aber ich habe noch seinen INSTA-Link:
https://www.instagram.com/__happiness__ss/?__pwa=1#
P.S. sein INSTA-Name heißt übersetzt = Glücklich.
In einem weiteren Garten des Stadtpalastes angekommen, fällt mir eine Reisegruppe an einem wundervollen Torbogen auf.
Das perfekte Fotomotiv für ein “Selfie” mit zwei Einheimischen in schlichtem aber stilvollen Sherwani gekleidet. (typsch indisch langärmeliger Mantel – der je nach Fest und Feierlichkeit sehr prunkvoll geschmückt ist) —> (Foto 02 und 03)
Von außen eine riesige Festung und innen ein prunkvoller Palast (Foto 06 + 07).
10km vor Jaipur befindet sich diese imposante Anlage auf einer Hügelkette oberhalb eines Flusses.
Die goldgelbe Farbe lässt ihn in der Sonne wahrlich “erstrahlen” (Foto 05) !!!
Trotz schweißtreibendem Aufstieg (Foto 03 + 04) zum Eingang (bei über 30 Grad) gehört dieses Fort für mich zu den absoluten Highlights in Jaipur !!!
Ganesh Pol
Bei dem Menschenauflauf glaube ich, dass dieses wunderschöne Tor zu den meist fotografierten Toren der Stadt zählt.
Foto-Shooting – let ´ s go …
prunkvoll = detailverliebt ???
Während es im glitzernden Spiegelsaal (Hintergrund) recht angenehm kühl ist, steigt die Temperatur auf dem Platz schlagartig an. Wie wird es hier wohl im Hochsommer sein ???
Die große Gartenanlange (Foto 03+04), welche von der Straße kaum sichtbar ist, entfaltet erst beim Anblick von oben ihre wahre Pracht …
Schon als kleines Kind stand dieses “Bild” für mich stellverstretend für INDIEN.
Der Schlangebeschwörer
Wenn er mit seiner Pungi (Flöte) die Kobra zu “tänzerischen” Bewegungen animiert, wächst in mir auch heute noch eine große Begeisterung.
Natürlich bin ich bereit für ein paar Fotos und Kurz-Video ein paar Rupies dazulassen.
Indian-Business …
1799 als Lustschloss und zur Entenjagd erbaut, stehen vier seiner 5 Stockwerke in der Regenzeit unter Wasser. In der Trockenperiode ist der See oft ausgetrocknet.
Aktuell steht der Wasserspiegel auf Höhe der 3. Etage (Foto 03).
Ich habe mich in den Anblick nach Sonnenuntergang, beim Abstieg vom Fort Nahargarh kommend, verliebt (Foto 01+02).
Eigentlich ist es gar kein richtiger Palast, sondern lediglich eine Fassade, die zum Stadtpalast gehört.
Die Wabenoptik des fünfstöckigen Gebäudes ist zu jeder Tages- und Nachtzeit (Foto 01 + 02) einen Blick wert. Hinter den 93 Fenstern verbargen sich die Haremsdamen vor neugierigen Blicken und der leicht kühlende Luftzug, der durch die Fenster gelangt, gab dem Gebäude seinen Namen.
Ich nutze die Gunst der Stunde (neben dem “Straßenfotografen”) und mache einen Schnappschuss von diesem Paar.
P.S. ich treffe immer wieder “Straßenfotografen” an zahlreichen Touristen Hostspots – die ihre Kunst für besonders gute Fotos anbieten.
(Leider habe ich nicht nachgefragt, ob sich das Geschäftsmodell wirklich lohnt …)
Die Altstadt von Jaipur ist ein Eldorado für Shopping-Queens und Kings …
Highlight zum Sonnenuntergang
Was für eine Aussicht … einfach ein MUSS !!!
Die weitläufige Anlage lässt mehrere Blickwinkel auf die Ausläufer der Stadt zu.
(Foto 01+04)
In den knapp 2 Stunden hier bleibt genügend Muße für die unauffälligen, kleinen Dinge (Foto 02+03) und …
… wie indische Jugendliche den Sonnenuntergang genießen (Foto 02).
Im Licht der untergehenden Sonne ein letzter Blick auf die Innenstadt (mit Stadtpalast und Rückseite des Palasts der Winde).
… im Dunst der Großstadt.
(Foto 01-03)
Ich finde die Stimmung passend zu meinen letzten Tagen hier – beeindruckend.
Vieles durfte ich sehen, riechen, schmecken und erleben.
Ich komme wieder … (mit mehr Zeit im Gepäck).
Willkommen in der Blauen Stadt.
Der offizielle Weltreise Blog von Marek Drach
E-Mail:
mail@drachentours.de
Verantwortlicher:
Marek Drach
79241 Ihringen (Germany)
Trotz sorgfältiger inhaltlicher Kontrolle übernehmen wir keine Haftung für die Inhalte externer Links. Für den Inhalt der verlinkten Seiten sind ausschließlich deren Betreiber verantwortlich.