Indien

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... DAS Land der Extreme !!!

Neu-Delhi

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Die letzte “Pflicht”-Station auf meiner Reiseroute ist erreicht.
INDIEN
… vielmehr ein kleiner Teil eines Landes voller Gegensätze und Extreme interessiert mich im Moment besonders – in 7 Tagen beginnt das Holi-Festival.
Arm und reich – kalt und heiß – verbinden mehr als 1,4 Milliarden Menschen untereinander.

Meine emotionalen Akkus sind nach Neuseeland noch längst nicht gefüllt.
Da sich mein erster Flug von Auckland nach Hongkong verspätet, löst es eine Kettenreaktion aus, welche mich erst nach mehr als 25 Stunden im Hotel in Neu-Delhi ankommen lässt. Meine Uhr zeigt 2:34 Uhr am frühen Morgen. Ich bin platt …

Mein erster “richtiger” Tag in Neu-Delhi wird also eigentlich mein zweiter und dieser beginnt mit einem HALLELUJAH der besonderen Art.
Auf der Suche nach einem leckeren Cappuccino zieht es mich kurz nach Sonnenaufgang aus meiner Seitenstraße in eine der beiden Hauptstraßen.
Das Leben ist hier bereits in vollem Gange. In der Morgensonne erstrahlen sowohl Passanten als auch Tiere und Rikschas in einem atemberaubenden Farbenspiel …

Ich sitze, stehe, springe am Straßenrand umher und sauge diesen Moment in mich auf. Zum Glück habe ich die kleine Kamera dabei, denn Foto Nr. 3 – Radfahrer mit Hund – wird zum BESTEN Shot meiner Zeit in Indien !!!

Ich bin jetzt so richtig neugierig, welche Einblicke diese Mega-Metropole mir “um die Ecke” bietet.
Bequeme Schuhe an und los …
Foto 02 – ich liebe indisches Essen und entdecke so manche neue Leckerei.

Einblick in die Gasse meines Hotels (ca. 500m vom Hauptbahnhof entfernt).
“Breite Ausführung” – es geht deutlich schmaler …

Der Verkehr in Neu Delhi (und ganz Indien) lässt sich einfach zusammenfassen = kontrolliertes Chaos.
Jeder fährt wo er will und wie er will – Einbahnstraßen Schilder existieren zwar, jedoch braucht sich nicht jeder daran zu halten.
—> Nachdem ich eine 100m-Abkürzung im TukTuk auf einer 4-spurigen Einbahnstraße gegen die Fahrtrichtung !!! überlebt habe, stelle ich überraschend fest:

JEDER passt auf den anderen auf und NIEMAND hat hier zwingend Vorfahrt.

Foto 03: Obdachlose auf der Straße überraschen mich hier nicht wirklich
Foto 04: ACHTUNG:
“Tourist Information” – wer eigenständig durch das Land reisen möchte, sollte sich sehr gut im Vorfeld informieren, welche Agenturen verlässlich ihre Buchungen auch durchführen.

Beobachte den Strom der Menschenmassen und schwimme einfach mit …

2. VISA-Karte gesperrt ...

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Als meine VISA-Debit Karte (Anfang November in Santiago de Chile) gesperrt wurde, war ich noch recht gelassen. Schließlich hatte die Ersatzkarte auf dem Smartphone bestens funktioniert (L.A. + Sydney + 2 Monate Neuseeland).
Nun wurde leider meine “richtige” VISA-Karte gesperrt. ( Zwingend notwendig um Bargeld am ATM abzuheben !!! )
Am ersten Tag versuchte ich in Neu-Delhi in 3 Banken Geld abzuheben, denn bargeldloses Bezahlen ist in Indien erst auf dem Vormarsch und in ländlichen Gebieten nicht vorhanden.

Was für ein ZUFALL ???
—> keine 24h nach meiner Landung und dem Versuch am ATM Geld abzuheben –
ich bekam ein mulmiges Gefühl —> wie komme ich jetzt an Bargeld ???

Zum Glück durfte ich mit der gesperrten Karte noch für 30 Tage am ATM Geld abheben.
(Online-Zahlungen waren sicherheitshalber bereits gesperrt !!!)
Die neue VISA-Karte kam wieder pünktlich nach 5 Tagen zu Hause in Deutschland an. Aber wie findet sie nun ihren etwas über 6000 KM langen Weg zu mir nach Asien ???
Schließlich will ich nach INDIEN noch eine Weile in Asien bleiben …

Am besten ist, ich buche mein Hotel in Bangkok bereits jetzt und lasse die neue VISA-Karte dort hinschicken …

Gesagt – Getan !!!

Kleine Tour durch die Stadt ...

Der imposante Blick entlang der Prachtstraße auf das Innenministerium von Indien bedarf eines genaueren Blickes (FOTO 02) …

Die Affen werden auf meiner Reise zu einem ständigen “Begleiter” – egal wo ich hin gehe – sie sind schon da … ;-)

Foto 03 – Hui , ich bin wohl gerade an einem Foto-Selfi-Spot !!!
—> einmal um 180 Grad gedreht geht es direkt zum nächsten “Hingucker” …

India Gate

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Das Kriegsdenkmal erinnert an die fast 75.000 gefallenen Soldaten währende des 1. Weltkriegs.

Im Licht der immer tiefer stehenden Sonne werden hier Unmengen an Portrait- und Gruppenfotos gemacht.
Hier fällt mir zum ersten Mal auf – die Anzahl an Männern liegt um ein vielfaches über dem der Frauen …

Humayun ´ s Tomb

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Die Grabstätte des Mogulkaisers Humayun aus dem 16. Jhd. ist besonders im Licht der untergehenden Sonne (m)ein Traum. Der hier in großem Umfang verwendete rote Sandstein hat sicherlich dazu beigetragen, dass die UNESCO ihm bereits im Jahre 1993 den Titel Weltkulturerbe gab.

Die umliegenden Gärten werden teilweise von riesigen Bäumen gesäumt, die während der Mittagssonne einen wohltuenden Schatten spenden.
Foto 02 – (Aufgang) + Foto 03 – (oberen Ebene)
Foto 05 – Sunset – auf dem Weg zum Akshardham Tempel

Akshardham Tempel

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Der Akshardham Hindu-Tempel wurde erst vor einigen Jahren fertiggestellt und vereint traditionelle und moderne hinduistische Kultur und Architektur in einem Komplex größeren Ausmaßes.
Leider komme ich heute etwas zu spät – aber bei meinem nächsten Besuch werde ich mir einen ganzen Tag Zeit nehmen …

Foto 02 – Das Red Fort im Stadtzentrum bildet meinen heutigen Abschluss – im Licht der Scheinwerfer viel schöner als in der glühenden Mittagssonne.

ERLEBNIS-Tour durch Alt-Delhi

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… so lässt sich die Wanderung durch die Altstadt Neu-Delhis mit unzähligen Märkten, Essensständen und Tempeln am Treffendsten beschreiben.
Rikscha-Fahrer sind hierbei keine Touristenattraktion, sondern gehören zum “Stadtbild” dazu und werden zum ständigen Begleitern auf meiner gesamten Reise …

Die Altstadt auf eigene Faust zu erkunden, ist absolut machbar – allerdings bedaure ich meine gebuchte Tour mit “Walking Guru of Old Delhi” absolut nicht.
Foto 02 – Ritesh steckt hinter dem Namen und spricht hervorragend englisch.
Er schenkt unserer 4-köpfigen Gruppe spannende Geschichten zu den Religionen, Traditionen und historischen Zusammenhänge Indiens.
Foto 03 – Zahlreiche Shops reihen sich hier inklusive ihrer Auslagen aneinander und die Gassen werden je weiter unsere Tour fortschreitet zusehends schmaler.

Rikschas und Motorroller finden immer und überall ihren Weg !!!

Der Fluss der Menschenmassen bringt mich überraschend schnell durch die unterschiedlichsten Marktbereiche der Altstadt.

Ich komme aus dem Staunen nicht mehr raus …
- Arbeiter mit Werkzeugen aus dem letzten Jahrhundert,
- ein Netz aus Stromleitungen über uns – egal wohin man schaut …
- Träger mit riesigen Paketen auf ihren Schultern bzw. Rikschas …
- filigraner Schmuck, prunkvolle Saris und Gewänder und ihre Schneider(innen)
- Pulververkäufer für das anstehende Holi-Festival
Vielfalt pur !!!

Einfach nur wunderschön …

Gurdwara Sis Ganj Sahib ist ein Sikh-Schrein in Gedenken an den 9. Sikh Guru Tegh Bahadur (der vor knapp 350 Jahren) an dieser Stelle enthauptet wurde.
Die meisten der weltweit über 30 Millionen Sikhs leben im Bundesstaat Punjab.
Ihre Lehre betont die Gleichheit aller Menschen, ehrliche Arbeit und das Teilen mit anderen Menschen.
Daher ist es nicht verwunderlich, dass sich im Erdgeschoss eine riesige Suppenküche für Bedürftige befindet.

Während die Fotos 1-3 einen Einblick in die Suppenküche geben, kann man freiwilligen Helfern und Touristen bei der Essenzubereitung über die Schulter schauen (Foto 4 & 5).
Foto 6 – Gebetsaltar in einem weiteren Tempel

Der Gewürzmarkt bildet den “scharfen” Abschluss unserer Tour.
Die Luft ist gefüllt von einem Mix an Gerüchen und …
… ich weiß nicht, wie oft wir vier hier niesen müssen … ;-)
Foto 2 – feurige Chilischoten in größerer Stückzahl
Foto 3 – Glücklich – endlich wieder “frische” Luft …

Vrindavan ( Holi - Festival )

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Die Religion spielt in Indien für die 1,457 Mrd. Einwohner (Stand: 2025) eine sehr bedeutende Rolle.
Ca. 80 % von ihnen gehören dem hinduistischen Glauben an und feiern einmal im Jahr das “Fest der Farben” (Holi-Festival). Es ist eines der ältesten, wichtigsten und bei vielen Volksschichten populärste Fest in Indien.
Das Ernte- und Fruchtbarkeitsfest wird in zahlreichen Städten im ganzen Land als Start in den Frühling (sogar über mehrere Tage) besonders ausgelassen gefeiert.

Auf meinem Wege von Delhi ca. 200km in den Süden nach Agra (Taj Mahal) liegt auf 3/4 der Strecke (nicht zufällig) die Stadt Vrindavan (70.000 Einwohner). Zusammen mit Mathura gehören sie während des Holi-Festivals zu den meist besuchten Orten Indiens.

Der Hinduismus beherbergt ein Vielzahl an Gottheiten (z.B.: Brahma (Schöpfer), Vishnu (Bewahrer) und Shiva (Zerstörer/Erneuerer))
und
—> KRISHNA (die 8. Inkarnation von VISHNU).
KRISHNA wird über die Weiten des Hinduismus hinaus verehrt und ist bereits zu einem kulturellen Phänomen geworden (“Hare Krishna”).
In Mathura geboren, verbrachte Krishna einen Großteil seiner Jugend hier in VRINDAVAN.

Wie in fast jedem Ort Indiens gehört der Besuch eines Tempels zum Lebensalltag dazu.
Natürlich finde ich hier viele davon und weiß zu Beginn überhaupt nicht, wo die “Party” abgeht …
In dieser “Holi-Woche” werden sie von besonders vielen Menschen zu den unterschiedlichsten Zeiten besucht. (Foto 02 + 03 = Prem Mandir Tempel)
Viele Menschen beobachte ich dabei, wie sie sich an großen Essensausgaben in einer Reihe anstellen und ohne Bezahlung ein Mahlzeit bekommen. (Foto 04)
In Vrindavan heißt die tägliche Lebensmittelspende an Bedürftige – Seva.´
Sie wird oft als die größte Spende betrachtet, da sie gleichbedeutend damit ist, sie Gott selbst darzubringen.

Ein ganz normaler Morgen mit den “üblichen Verdächtigen” …
Tiere gehören in Indien zum täglichen Alltagsbild – allerdings sollte man als Brillenträger besonders aufpassen.
Insbesondere Rhesusmakaken haben sich an uns Menschen hervorragend angepasst und geben gestohlene Brillen, Handys und andere glänzende Gegenstände erst wieder frei, wenn sie im Tausch Mango-Saft, Früchte oder Kekse dafür zurück bekommen.
CLEVER
Ich entgehe nur knapp einem dieser Szenarios, als ich mit hundert anderen Menschen in einer Mega-Schlange zu einem Tempel anstehe. Blitzschnell gibt ein Mann, der hinter mir steht, dem Affen einen Klapps, als er mein linkes Brillenglas bereits in der Hand hat.
Meine Gleitsichtbrille wäre sonst weg gewesen – vielleicht für immer …

Foto 02 + 03 spiegelt die Stimmung vortrefflich wieder – ALLE sind ausgelassen und feiern von früh bis spät …

Dia-Show Nr.1:

Meistens wird man freundlich gefragt, bevor das Farbpulver angeflogen kommt.

Dia-Show Nr.2:

Farben-Shopping, Anstehen, Shopping und Fuhrpark-Parkplatz

Dia-Show Nr.3:

Wenn die Straßen PINK werden …
Wer hier durchfahren muss, wird frisch eingefärbt – welch ein Spaß. (für manche) …

Dia-Show Nr.4:

Kinder, Jugendliche und Erwachsene feiern hier gemeinsam, es gibt keine Altersgrenze.
Wer nicht “erwischt” werden möchte, muss eine der Nebenstraßen benutzen.

Typische Warteschlange zu einem bedeutenden Tempel –
zum Glück habe ich viel Zeit mitgebracht …
Foto 02 – unzählige Selfie-Maker in den Tempeln
Foto 03 – ich schließe mich den Selfie-Liebhabern an

Shri Banke Bihari Tempel

Einer der wichtigsten “Holi-Tempel” hier in Vrindavan.
Ich werde zu einem Teil der Menschenmasse, die hier durch den Tempel “geschoben” wird.
Die Luft ist gefüllt von Gesängen, Musik und ein Mix an Menschen-Gemurmel.
Stimmung??? = unbeschreiblich!!!

Tempel darf man in Indien nur barfuß betreten.
Bei Hunderten von Besuchern in der Stunde entwickelt sich die Suche nach seinen eigenen Sandalen zu einer Art “Sport” (Foto 02 + 03)
Jipiii – nach ein paar Minuten werde ich tatsächlich noch fündig.

Shri Shri Krishna Tempel

Ein wunderschöner, leuchtender “Marmor-Tempel” strahlt im Zentrum Vrindavans.
Hier sind Farben im Tempel NICHT erlaubt und auch der Eintritt läuft geordneter ab.
Schuhe bzw. Sandalen werden in nummerierten Fächern verstaut, vergleichbar mit einer Theater-Garderobe für Mäntel und Jacken.

Im Innenhof herrscht eine wundervolle Stimmung, gefüllt mit Gesang, Musik und Menschen unterschiedlichster Herkunft. Ich treffe zahlreiche “westliche” Urlauber als auch indische Gruppen, die hunderte von Kilometern angereist sind (Foto 02).

Ich sitze zur “blauen Stunde” sicherlich eine dreiviertel Stunde seitlich im ersten Innenhof auf dem Boden und beobachte das Geschehen. Dabei kommt eine Gruppe (Foto 03) —> neugieriger Novizen eines Klosters ??? auf mich zu. Sie sind besonders an meinen Kameras interessiert. Als ich ihnen Einblicke auf die fertigen Fotos auf dem Display gebe, bricht so langsam das “Eis” unserer nonverbalen Kommunikation –
denn niemand von ihnen spricht auch nur ein Wort englisch.

“Blaue Stunde” …

Da es im Shri Shri Krishna Tempel “fotografisch” recht eng zu geht, kann ich diese Schönheit nur verzerrt wiedergeben …
Für mich bleibt dieser Abend (Foto 02) als einer der Magischsten in Erinnerung – einfach nur WOW !!!

Taj Mahal

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Ein Grabmal für die große Liebe.

Nach den Menschenmassen der letzten Tage bin ich positiv überrascht, als ich nach der knapp einstündigen Fahrt (ca. 65km) in Agra (unweit des Taj Mahal) mit meinem Privatfahrer ankomme.
Da sich mein “geistig-emotionaler” Akku noch längst nicht erholt hat, entscheide ich mich, den Rest meiner Ziele in Rajasthan auf die “leichte” Art zu bereisen.
—> Fahrer + Fahrzeug + Unterkünfte = im Voraus fix gebucht.
Nach knapp 6 Monaten “on tour” tut es so gut, dass ich mich mal um nichts kümmern muss …

Genießen pur – steht heute auf dem Plan:
Deshalb darf der Besuch eines der 7 Weltwunder nicht fehlen.
Innerhalb von knapp 2 Jahrzehnten ließ der Großmogul Shah Jahan dieses architektonische Meisterwerk in Erinnerung an seine im Jahr 1631 verstorbene große Liebe – Mumtaz Mahal errichten.

Eine Steintafel bringt mich urplötzlich wieder “runter” (von meinem Foto-Doku-Tripp) …
—> “Im Inneren des Mausoleums ist Fotografieren verboten!”
Ich respektiere es natürlich und bemerke wieder mal … weniger ist manchmal mehr –
Genieße den Moment im HIER und JETZT und lass die Kamera stecken !!!

Auf dem weitläufigen Gelände finde ich ein paar nette Fleckchen, die nicht zu den “Selfie-Hot-Spots” gehören und genieße auf meine Weise … (Foto 02) —> die Ausmaße des Bauwerks lassen sich hier besonders gut erkennen.

Unglaublich – für das Foto Nr.03 benötige ich mehr als 10 Minuten.
Nur für einen kurzen Moment posiert NIEMAND am “Selfie-Rand” des Wasserbeckens …

Mein Lieblingsplatz !!!

Abschließend muss ich unbedingt erwähnen:
Bei meinem nächsten Besuch werde ich für 1-2 Nächte nach Agra kommen.
Denn das Taj Mahal öffnet seine Tore bereits 1 Stunde VOR Sonnenaufgang !!!
—> Muss ich unbedingt noch einmal sehen (mit viel weniger Menschen …) !

Jaipur

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Willkommen in der rosaroten Stadt (Pink City).

Erst vor 300 Jahren gegründet, entwickelte sie sich zu einem bedeutenden Wirtschaftszentrum und repräsentiert mit knapp 3 Millionen Einwohnern die Hauptstadt Rajasthans.
Hier gibt es so vieles zu entdecken (Paläste, Forts, das Zentrum der Sari-Produktion) …

Eintauchen in die indische Kultur ...

Mit der Ankunft im kleinen aber feinen Hotel (Foto 01 – links) spüre ich die Gemütlichkeit und Gastfreundschaft der Rajasthani.
Die knapp 3km abseits des Zentrums sind spürbar – einfach nur Stille …
Beim leckeren Abendessen muss ich unweigerlich an das indische “Jaipur”-Restaurant in Freiburg (Gerberau) denken. Die Bilder an den Wänden, der Duft in der Luft und die leckeren Speisen bilden eine 1:1 Kopie meines Hotels ab. (als hätten sie sich abgesprochen …)

Als ich später das mittlere Begrüßungs-Foto (Foto 01 – Mitte) genauer betrachte, stelle ich bei der Recherche fest, dass selbst die indischen Herren-Turbane in ihrer Form und Art den gesellschaftlichen Stand wieder spiegeln. (Foto hinten links an der Wand: Prinz Manvendra Singh Gohil)

—> Überraschung: Dieser indische Prinz ist der erste offen homosexuelle Prinz,
der sich für die LGBTQ-Rechte hier einsetzt !!!

Foto 03 – Spaziergang am späten Nachmittag aus dem Stadtzentrum zurück ins Hotel – zum Glück habe ich aus Kanada noch ein paar Halstücher im Gepäck …

Der Stadtpalast ...

… liegt natürlich mitten im Herzen von Jaipur.
Zahlreiche Gebäude (mit Ausstellungen), Innenhöfe, und Tore lassen die Besucher hinein strömen.
Hier lohnt es sich, nach Kombi-Tickets Ausschau zu halten. So kann ich mehrere Highlights der Stadt mit nur einem Ticket UND ohne mehrmaliges Anstellen, besuchen.

Bereits am frühen Morgen treffe ich hier 2 Mönche aus Tibet (Foto 01 & 02). Beide sind technikbegeistert und wollen unbedingt ein Selfie mit mir – am liebsten mit meiner Kamera … ;-)
Im Laufe des Gesprächs stellt sich heraus, dass beide ebenso das Reisen lieben und bereits vielen Ländern Asiens einen Besuch abgestattet haben.
Der linke Mönch (habe leider seinen Namen vergessen) hat auch seine Drohne immer auf Reisen dabei …
Aber ich habe noch seinen INSTA-Link:
https://www.instagram.com/__happiness__ss/?__pwa=1#
P.S. sein INSTA-Name heißt übersetzt = Glücklich.

In einem weiteren Garten des Stadtpalastes angekommen, fällt mir eine Reisegruppe an einem wundervollen Torbogen auf.
Das perfekte Fotomotiv für ein “Selfie” mit zwei Einheimischen in schlichtem aber stilvollen Sherwani gekleidet. (typsch indisch langärmeliger Mantel – der je nach Fest und Feierlichkeit sehr prunkvoll geschmückt ist) —> (Foto 02 und 03)

Fort Amber

Von außen eine riesige Festung und innen ein prunkvoller Palast (Foto 06 + 07).
10km vor Jaipur befindet sich diese imposante Anlage auf einer Hügelkette oberhalb eines Flusses.
Die goldgelbe Farbe lässt ihn in der Sonne wahrlich “erstrahlen” (Foto 05) !!!
Trotz schweißtreibendem Aufstieg (Foto 03 + 04) zum Eingang (bei über 30 Grad) gehört dieses Fort für mich zu den absoluten Highlights in Jaipur !!!

Ganesh Pol

Bei dem Menschenauflauf glaube ich, dass dieses wunderschöne Tor zu den meist fotografierten Toren der Stadt zählt.

Foto-Shooting – let ´ s go …

prunkvoll = detailverliebt ???

Während es im glitzernden Spiegelsaal (Hintergrund) recht angenehm kühl ist, steigt die Temperatur auf dem Platz schlagartig an. Wie wird es hier wohl im Hochsommer sein ???
Die große Gartenanlange (Foto 03+04), welche von der Straße kaum sichtbar ist, entfaltet erst beim Anblick von oben ihre wahre Pracht …

Schon als kleines Kind stand dieses “Bild” für mich stellverstretend für INDIEN.
Der Schlangebeschwörer
Wenn er mit seiner Pungi (Flöte) die Kobra zu “tänzerischen” Bewegungen animiert, wächst in mir auch heute noch eine große Begeisterung.
Natürlich bin ich bereit für ein paar Fotos und Kurz-Video ein paar Rupies dazulassen.
Indian-Business …

Wasserpalast

1799 als Lustschloss und zur Entenjagd erbaut, stehen vier seiner 5 Stockwerke in der Regenzeit unter Wasser. In der Trockenperiode ist der See oft ausgetrocknet.
Aktuell steht der Wasserspiegel auf Höhe der 3. Etage (Foto 03).
Ich habe mich in den Anblick nach Sonnenuntergang, beim Abstieg vom Fort Nahargarh kommend, verliebt (Foto 01+02).

Palast der Winde

Eigentlich ist es gar kein richtiger Palast, sondern lediglich eine Fassade, die zum Stadtpalast gehört.
Die Wabenoptik des fünfstöckigen Gebäudes ist zu jeder Tages- und Nachtzeit (Foto 01 + 02) einen Blick wert. Hinter den 93 Fenstern verbargen sich die Haremsdamen vor neugierigen Blicken und der leicht kühlende Luftzug, der durch die Fenster gelangt, gab dem Gebäude seinen Namen.

Ich nutze die Gunst der Stunde (neben dem “Straßenfotografen”) und mache einen Schnappschuss von diesem Paar.
P.S. ich treffe immer wieder “Straßenfotografen” an zahlreichen Touristen Hostspots – die ihre Kunst für besonders gute Fotos anbieten.
(Leider habe ich nicht nachgefragt, ob sich das Geschäftsmodell wirklich lohnt …)

Die Altstadt von Jaipur ist ein Eldorado für Shopping-Queens und Kings …

Fort Nahargarh

Highlight zum Sonnenuntergang
Was für eine Aussicht … einfach ein MUSS !!!
Die weitläufige Anlage lässt mehrere Blickwinkel auf die Ausläufer der Stadt zu.
(Foto 01+04)
In den knapp 2 Stunden hier bleibt genügend Muße für die unauffälligen, kleinen Dinge (Foto 02+03) und …

… wie indische Jugendliche den Sonnenuntergang genießen (Foto 02).

Im Licht der untergehenden Sonne ein letzter Blick auf die Innenstadt (mit Stadtpalast und Rückseite des Palasts der Winde).

… im Dunst der Großstadt.
(Foto 01-03)
Ich finde die Stimmung passend zu meinen letzten Tagen hier – beeindruckend.
Vieles durfte ich sehen, riechen, schmecken und erleben.
Ich komme wieder … (mit mehr Zeit im Gepäck).

On Tour ... (Teil 1)

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„Geht nicht? … gibt es auf indischen Straßen eigentlich nicht !!!“

Welches Fahrzeug hier fahren darf bzw. wie viele Personen es benutzen,
ist (glaube ich) jedem selbst überlassen.

Bereits nach den ersten Kilometern bin ich überglücklich, dass ich einen Fahrer gebucht habe. Denn als Beifahrer werde ich mit der Kamera ganz schön gefordert.
Unfassbar viele Alltagsmomente fliegen an mir vorbei. Da wir nicht allzu schnell unterwegs sein können, bekomme ich so manchen Schnappschuss eingefangen.
Foto 01 – weibliche Arbeitsgruppe (oftmals in ähnlichen Farben gekleidet)
Foto 02 – aus einem Minimum an Platz das Maximum herausholen
Foto 03 – ich hätte gerne die Passagierzahl den „School Vans“ erfahren

Es hat mich wirklich überrascht, dass Fahrzeuge in Indien nach 15 Jahren alle 5 Jahre zu einer gesetzlichen Fahrzeugüberprüfung (Fitness Certificate) vorfahren müssen
(Foto 02 – das linke Fahrzeug sieht noch SUPER aus).
Typisches „Wohnungsbild“ Asiens: wohnen direkt an der Straße und Wände existieren nicht wirklich (Foto 03).

Westlich von Jaipur durchqueren wir knapp 330 km einer trockenen, steppenähnlichen Landschaft und kommen in Jodhpur an.
Bei Foto 03 dürfte jedem klar werden, warum ein schnelles Auto in Indien keinen wirklichen Nutzen hat. Kühe grasen hier auch auf der Überholspur der Autobahn …
(ich kann mich nicht erinnern, dass wir einmal über 100 km/h gefahren sind).

Jodhpur

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Willkommen in der Blauen Stadt.

Ursprünglich durften nur Häuser von Brahmanen (Priestern) blau angestrichen werden.
Im Laufe der Zeit habe sich viele Menschen dieser Tradition angenommen und es entstand eine überwiegend „himmelblaue“ Stadt.

Als ich am Nachmittag ins Zentrum zum “Sardar Market Cirdikot” mit einer begehbaren Turmuhr laufe, bemerke ich, dass in meinem Viertel fast keine blauen Häuser stehen.
Dafür durchquere ich unzählige, schmale Gassen die entweder im Aufbau / Umbau oder immer noch nicht im Bau sind.
Der Verkehr fließt hier natürlich trotzdem …

Ich liebe diese Ansicht irgendwie …

Es gibt hier alle paar Meter etwas Neues zu entdecken …
und mein Grinsen ist mir sicherlich ins Gesicht geschrieben.
Die anschließenden Gassen beherbergen unzählige Shops (Foto 04).
Später treffe ich eine Gruppe Jugendlicher (Foto 05) und es stellt sich heraus, dass ein indischer Video-Blogger unter ihnen ist.
( Er wollte mich unbedingt in seinem Videobeitrag haben – also gut … )

Was verbinde ich seit dieser Reise mit Indien ?

FARBENPRACHT

Die Saris der Frauen sind immer wieder ein Fest für die Augen … herrlich.

Viel Verkehr ist relativ – am besten mit ihm “mitschwimmen” …

Als der Abend hereinbricht ist für mich klar,
ich bleibe jetzt hier und genieße …
Foto 02 – liebe ich besonders.
Foto 03 – Aussicht vom Turm.

“Abendstund´ hat heute wahrlich Gold im Mund”

Da mein Hotel diesmal sogar eine Dachterrasse hat, muss ich dieser unbedingt noch einen Besuch abstatten.
Das illuminierte Mehrangarh Fort wird mein morgiges Ziel werden und mich bereits zum Frühstück begrüßen – wie cool ist das denn.

Mehrangarh Fort

Jodhpur fühlt sich bereits am Morgen trocken und schon recht warm an (beim Frühstück wohlgemerkt).
Als mir jedoch der Hotelbesitzer erzählt, dass es momentan recht angenehm ist, frage ich doch recht neugierig, wann es denn für ihn hier richtig heiß wird.
Also letztes Jahr (Sommer 2024) hatten wir 58 Grad Celsius – das war schon ziemlich warm …
HALLELUJAH

(Vergleiche Foto 01 – Frühstück und Foto 02 – Abendessen)

Rajasthan zeigt mit einer großen Anzahl an Forts, dass die Geschichte Jodhpurs durch zahlreiche Konflikte geschrieben wurde.
Im Jahre 1806 begann der Bau des Forts durch den Maharadscha Man Singh.
Mit zahlreichen Innenhöfen und Gebäuden lohnt es sich, etwas Zeit mitzubringen.
Die gigantischen Mauern ragen wirklich sehr steil hinauf – beeindruckend !!!

Gegenseitiges Foto-Shooting:
Innerhalb von wenigen Minuten werde ich von mehreren Einheimischen gefragt, ob sie mit mir ein Selfie machen dürfen.
Natürlich – aber nur wenn ich im Anschluss auch eines mit meiner Kamera machen darf …
Mir gefällt dieses Nehmen und Geben sehr …

Großer Vorteil: ich darf weitere Fotos von ihnen machen …
(siehe kleiner Junge – unten mittig – leider unscharf —>
ABER: im Triple-Foto der nächsten Fotoreihe – Seite 2 strahlt er umso mehr !!!)

Traumhaftes Licht der Abendsonne in den Innenhöfen und Gängen …

Beim Warten auf den Sonnenuntergang erlebe ich eine Gruppe von Schwarzmilanen über mir, die super enge Flugmanöver vollführen.

Neben der Stadtansicht zeigt Foto 04 den Umaid Bhawan Palast in der Ferne.
Beeindruckendes Museum aus Buntsandstein – welches mich am nächsten Tag bereits erwartet.

Leider verbietet mir ein Aufseher meine GoPro für die Zeitraffer-Aufnahme des Sonnenuntergangs stehen zu lassen.
Also – kleiner Schnappschuss …

Jaswant Thada Grabmal

Hat man die Anhöhe zum Mehrangarh Fort geschafft, biegt man einfach in die entgegengesetzte Richtung ab und nach wenigen Minuten gelangt man zum Grabmal des 1895 verstorbenen Maharadscha Jaswant Singh II.

Foto 02 mein Lieblingsspot und Foto 03 mit Blick auf die Stadt

Wunderschön ist wohl die treffendste Beschreibung für die aus hellem Marmor errichtete Gedenkstätte.
Kein Wunder also, dass bereits zahlreiche Bollywood-Produktionen hier stattfanden.

Besonders beeindruckend – die filigrane Außenfassade (Foto 02).

Im kühlen Innenraum bestaune ich die Ahnenreihe aller hiesigen Maharadschas.
Der Temperaturunterschied ist beim Betreten wirklich beeindruckend kühl.
Nahaufnahmen der wundervollen Außenfassade (Foto 03).

Umaid Bhawan Palast

Eines der weltweit größten privaten Wohngebäude –
und heute dreigeteilt in ein Luxushotel, Museum und Wohnsitz der königlichen Familie.
(Die Fernansicht vom Fort aus lässt die Ausmaße wesentlich imposanter erscheinen – siehe Kapitel “Mehrangarh Fort”)

Die geschichtlichen Fakten fesseln mich sehr und bin erstaunt, wie lange manche Bauabschnitte gedauert haben.
Z.B. konnte nur dank eines Architekten aus Polen der Bau überhaupt beendet werden.
Wunderschön – die Deckengemälde (Foto 02 + 03)

Den ersten Flugplatz inklusive Gründung des “Jodhpur Flying Club” haben wir Umaid Singh zu verdanken.
Er hatte den Bau 1924 während einer Dürreperiode als Arbeitsbeschaffungsmaßnahme begonnen

Anschließend hat er es sich nicht nehmen lassen, selbst hinter den Steuerknüppeln seiner Flugzeuge Platz zu nehmen. (Foto 02)
Ganz klar – dieser Maharadscha war ein MACHER, der die Dinge selbst in die Hand genommen hat.

On Tour ... (Teil 2)

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Viele Dinge kann man in Indien direkt an der Straße kaufen …
(Foto 02 + 03)

Dies gilt natürlich auch für einen frischen Haarschnitt.
(Kurzer Zwischenstopp beim Frisör meines Fahrers …)
Foto 02 —> Minimum – Maximum – Prinzip im Straßenverkehr …

Foto-Mix – Vielfalt auf Indiens Straßen … (Fotos 01 – 07)

Pushkar

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Von Jodhpur geht es 180 km zurück Richtung Delhi nach Pushkar.
Ein Hippie-Ort um einen künstlichen See (Foto 02) angelegt am Rande einer wunderschönen Wüsten – und Berglandschaft.
Chillen nimmt hier einen großen Teil des Lebensalltags ein.

Bei Hindus wird dieser spirituelle Ort besonders stark verehrt, denn hier steht der einzige Tempel, der dem Hindu-Gott BRAHMA (der Schöpfer) gewidmet ist.

Bereits die erste Runde um den See offenbart ein kleines Shopping-Paradies unzähliger Shops, Restaurants und Cafés.
Ich verstehe sofort, warum zahlreiche westliche Touris hier nicht nur für eine Woche “absteigen”.

Wer ist hier der Boss ???

Nur ein paar Beispiele …

Farbenpracht und Vielfalt – wohin ich auch schaue …

Foto 03 – die Traumfänger sind besonders groß, da die passenden chemischen “Hilfsmittel” hier überall angeboten werden …

Sadhus (heilige Männer) sind hinduistische Asketen, die sich dem spirituellen Leben verschrieben haben.
Die orangefarbenen Gewänder signalisieren dabei Entsagung, Reinheit und das Feuer, das alle weltlichen Bindungen verbrennt.
Das u-förmige Symbol auf der Stirn zeigt seine religiöse Zugehörigkeit und deutet auf Vishnu (den Bewahrer und Beschützer des Universums) hin.
Seine freundliche Erscheinung lässt mich nicht los und irgendwann frage ich ihn, ob ich ein Foto machen darf – seine Antwort ist ein simples und freundliches Nicken …

Am nächsten Morgen sitze ich bereits sehr früh am See, als ein anderer “Sadhu” auf mich zukommt und mich fragt, ob er mit mir ein paar betende Worte für meine Familie und Freunde sprechen darf.
Blumen werden mir in die Handflächen gelegt und mit Blütenfarbe Symbole auf die Stirn gezeichnet (inklusive Reiskörner).
Ich wiederhole mantraartig seine Worte und werfe am Ende alles (inklusive Farbpulver) in den See.
(Schade, dass ich das nicht aufnehme …)
Natürlich möchte er für das Prozedere später eine Entlohnung, obwohl ich darum überhaupt nicht gebeten hatte. (Von seinem geforderten “Gehalt” gab ich ihm am Ende die Hälfte).

Meine “Early Bird – Gene” erwachen wieder …
Als ich nämlich die Möglichkeit bekomme, den Sonnenaufgang am Ausläufer der Wüste (am Rande der Stadt) mitzuerleben, bin ich sofort dabei !!!

Denn das Beste ist mein “Transportmittel”.
Pünktlich um 6:00 Uhr sitze ich also das erste Mal auf einem Kamel und erlebe eine ganz neue Art der Fortbewegung.
Er scheint ein richtig witziger Zeitgenosse zu sein (Foto rechts).
Foto 02 – dafür habe ich den Wecker gestellt …

SHREE SAVITRI MATA MANDIR

Ein kleiner Tempel thront inklusive Aussichtsplattform auf einem der umliegenden Hügel.
Das er von gut 30-40 Hanuman-Languren bevölkert wird, stört die zahlreichen Besucher anscheinend nicht. Ob auf unzähligen Treppen oder per Gondel – die Aussicht, der kleine Tempel und die Affenbande sind diesen Ausflug mehr als wert.

Natürlich bleibe ich auch wegen der Affen viel länger hier oben, denn es ist so schön ihren liebevollen Umgang miteinander zu beobachten.
Essen sollte man hier nicht offen mit sich herumtragen, sonst ist es weg …
Jugendliche passen auf, dass die Affen nicht zu aggressiv auf die Besucher zugehen, dennoch hat mich ihre Geschwindigkeit überrascht.
Fotos 02 + 03 Familienleben mit Aussicht …

Unbedingt weiter klicken … Fotos 02 und 03 (meine Lieblingsserie !!!)

Jeder Abend endet mit diesem Farbenspiel.

Ich denke mir nur, “besser geht es nicht” – vielleicht liegt es doch auch an diesem Ort mit seiner besonderen Stimmung …

Foto 03 – mein Abschlussfoto aus INDIEN !!!

An diesem Abend bin ich den Tränen wirklich sehr nahe, denn ich realisiere immer mehr, wie außergewöhnlich meine Reise war und das sie so langsam zu Ende geht …

Hier im Café schreibe ich täglich TAGEBUCH und bestelle wie die Einheimischen CHAI mit Ingwer und Milch – super lecker !!!
Leider habe ich meine Tage hier im Voraus fix gebucht, sonst würde ich noch einige Tage länger bleiben …
Der Chillout-Faktor ist wirklich spürbar – IRRE !!!

Als ich für zwei abschließende Tage wieder in meinem Hotel in Neu-Delhi einchecke, merke ich längst, dass “mein Akku” dunkelrot blinkt !!!
Ich bin nicht in der Lage, nochmal durch die Stadt zu streunen. Dabei gibt es noch zahlreiche Locations, die ich sehen möchte.

Ich sage mir:
“Indien hat mich nicht das letzte Mal gesehen … !!!”

Das Land ist außergewöhnlich, liebevoll, extrem und noch vieles mehr.
Ich habe Menschen gesehen, die so arm sind, wie ich es bisher nur in Myanmar (2008) erlebt habe.

Herzzerreißend !!!

Die Kluft zwischen arm und reich ist hier um einiges größer, als wir es in Europa kennen.
Es verging wirklich kein Tag, an dem ich Essen / Trinken an Bedürftige auf der Straße verteilt habe.
“Ein winzig kleiner Tropfen auf einem sehr heißen Stein.”

In meinem aktuellen mentalen Zustand kann und will ich noch nicht zurück nach Hause !!!
Meine Ideen noch nach Südkorea zu fliegen, habe ich bereits vor Wochen aufgegeben.
Ich muss versuchen, alles bisher erlebte so gut zu verarbeiten,
dass es langfristig in mir bleibt !!!
Deshalb fällt mir die Entscheidung nicht schwer,
noch etwas Zeit in Thailand zu verbringen.
(Ich bleibe nur an Orten, welche ich bereits gut kenne, da ich keinerlei “neue Infos” verarbeiten will !!!)
Aus Wochen werden am Ende dann 2 wertvolle Monate.

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